Zweiter PHTLS Inhouse-Kurs bei G.A.R.D. in Hamburg

altVom 18.-19.02.2012 fand in Hamburg der zweite G.A.R.D. PHTLS-Inhouse-Kurs statt. In den Räumlichkeiten der Hamburger Hauptwache am Holstenhofkamp 12 wurden 20 G.A.R.D.-Rettungsassistenten sowie 2 Notärzte und drei extern teilnehmende Rettungsassistenten in der strukturierten Traumaversorgung fortgebildet. In vier Kleingruppen wurden die Teilnehmer von 8 PHTLS-Instruktoren geschult, so dass die Teams schnell und sicher die in zuvor stattgefunden Unterrichten Versorgungsstrategien praktisch unter Beweis stellen konnten. Das gesamte Equipment wurde von G.A.R.D gestellt, so dass die Teilnehmer mit dem Material vertraut waren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lobten die ausgesprochen angenehme Lernatmosphäre und die hervorragende prioritätenorientierte Struktur. Man war von den Inhalten begeistert. Einmal mehr sagte einer der teilnehmenden Notärzte nach dem Kurs: "Zuerst hatte ich Sorge, ob das Kursformat auf die deutschen Verhältnisse anwendbar ist. Nach dem Kurs bin ich sehr angenehm überrascht und finde, dass das PHTLS-Kursformat sehr gut bei uns anwendbar ist." Ziel ist es, dass nach und nach alle G.A.R.D.-Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten zum PHTLS-Provider geschult werden.

4. Europäisches PHTLS Exekutiv Komitee Treffen in Deutschland

altVom  08-09.02.2012 trafen sich in Wiesbaden die Vertreter der europäischen PHTLS Vereinigungen für das jährliche Treffen. Nach Wien, Dallas und Luxemburg war diesmal die deutsche PHTLS-Faculty Gastgeber für dieses wichtige Treffen.
Insgesamt waren 26 Vertreter aus 14 europäischen Länder und den USA nach Deutschland angereist. Am 08.02.2012 startete das Treffen mit einem Come together Abendessen im Ratskeller in Wiesbaden. Am 09.02. begann dann morgens um 09:00 Uhr die offizielle Konferenz. Die drei deutschen Mitglieder des Exekutiv Komitees Dr. Christoph Wölfl, Stephan Dönitz und Bernhard Gliwitzky betonten die Bedeutung einer europäischen Vernetzung. Neben Forschungsideen und einer Vereinheitlichung der Instruktorenausbildung,  stand insbesondere das Thema Qualitätssicherung im Fokus der Diskussion. Die Vertreter von PHTLS International Professor Norman McSwain und Will Chapleau zeigten sich hoch erfreut und waren von der europäischen Entwicklung des PHTLS Programms mehr als begeistert. Das nächste Treffen von PHTLS Europa wird 2013 in Frankreich stattfinden.

2. Deutscher PHTLS Forschungspreis durch den Deutschen Berufsverband Rettungsdienst e.V. verliehen

altAm 09.02.2012 wurde anlässlich des Deutschen Interdisziplinären Notfallmedizin Kongresses (DINK) in Wiesbaden der 2. PHTLS Forschungspreis für herausragende Tätigkeit auf dem Gebiet der Schwerverletztenforschung verliehen. Der Preis war mit insgesamt 3500 Euro dotiert. Aufgrund der vielen Bewerbungen hatten die Verantwortlichen sich dafür entschieden, den Preis auf drei Arbeiten zu verteilen. Den 1. Preis gewann die Arbeitsgruppe um Dr. Jan-Thorsten Gräsner aus Kiel. Er hatte anhand des deutschen Reanimationsregisters die Überlebenswahrscheinlichkeit bei Reanimation nach Trauma untersucht. Den 2. Preis erhielt eine Arbeitsgruppe um Dr. Max Skorning aus Aachen. Sie hatten den Einfluss der Telemedizin beim Schwerverletzten anhand eines Simulationsmodells erforscht. Den 3. Preis wurde an Dr. Markus Rössler und seine Kollegen aus Göttingen für eine Untersuchung zur Anwendung der Wirbelsäulenimmobilisation verliehen. Der Vorsitzende des Pre-Hospital Trauma Life Support (PHTLS) Programms in Deutschland Bernhard Gliwitzky, der Nationale Medizinische Kursdirektor Dr. Christoph Wölfl, sowie der 1. Vorsitzende des Deutschen Berufsverbandes Rettungsdienst e.V. Marco K. König zeigten sich hoch erfreut. "Wir glauben, dass wir mit dem Forschungspreis aktiv die Forschung auf dem Gebiet der Schwerverletzten Versorgung in Deutschland unterstützen können“, so Gliwitzky. Die diesjährige Preisverleihung hatte eine weitere große Besonderheit. Der Vater und Begründer des PHTLS Programms Professor Dr. Norman McSwain und der internationale Vorsitzende des Ausbildungsprogramm Will Chapleau waren anlässlich des 4. PHTLS Eurotreffens nach Wiesbaden gereist. Somit konnten die Preise durch die beiden Gäste aus New Orleans und Chicago an die Preisträger übergeben werden. Im nächsten Jahr wird der Forschungspreis anlässlich des DINK erneut verliehen.

PHTLS-Doppelkurs in Wiesbaden

altAm 4. und 5 Februar fand in Wiesbaden eine PHTLS-Premiere statt. 25 Rettungsassistenten, 20 Notärzte  2 Krankenpfleger absolvierten den ersten PHTLS-Doppelkurs.

In den Räumlichkeiten der Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden fanden zum erstem Mal zwei PHTLS Kurse parallel und in kombinierter Form statt.
Die Lektionen wurden im großen Hörsaal für das komplette Auditorium aus beiden Kursen gehalten, die praktischen Übungen dann in den einzelnen Kursen im gewohnten Instruktor Teilnehmer Verhältnis. Bei der großen Anzahl an Kleingruppen gewinnt das Zeitmanagement noch mehr an Bedeutung. Abschließend kann man sagen, dass es sehr gut funktioniert hat und alle Beteiligten beeindruckt waren. Des Weiteren ist erfreulich das alle Teilnehmer problemlos den Kurs erfolgreich absolviert haben, lediglich ein Teilnehmer konnte am zweiten Tag aus dienstlichen Gründen nicht teilnehmen. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle nochmals der Organisation vor Ort seitens des HSK und unseren Verletztendarstellern, die ein klasse Job gemacht haben!

1. PHTLS Inhouse-Kurs bei G.A.R.D. in Hamburg

altAm 28.-29.01.2012 fand in Hamburg der 1. G.A.R.D.PHTLS-Inhouse-Kurs statt. In den Räumlichkeiten der UKE-Bildungsakademie wurden 18 G.A.R.D.-Rettungsassistenten aus Hamburg und Dresden sowie 4 Notärzte des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in der strukturierten Traumaversorgung fortgebildet. In vier Kleingruppen wurden die Teilnehmer von 8 PHTLS-Instruktoren geschult, so dass die Teams schnell und sicher die in zuvor stattgefunden Unterrichten Versorgungsstrategien praktisch unter Beweis stellen konnten. Das gesamte Equipment wurde von G.A.R.D gestellt, so dass die Teilnehmer mit dem Material vertraut waren. Besonders positiv war für die Instruktoren und Teilnehmer u. a. die Verletztendarstellung durch professionelle Schauspieler. Bereits im Februar findet der 2. Inhouse-Kurs bei G.A.R.D in Hamburg statt. Ziel ist es, dass sukzessiv alle G.A.R.D.-Rettungsassistenten zum PHTLS-Provider geschult werden.